Ch. 23 Communication

Ch. 23 - Communication

Kommunikation auf dem Motorrad – Von Funk bis zu modernen Intercom-Systemen

Die Kommunikation auf dem Motorrad hat sich im Laufe der Jahre enorm weiterentwickelt. Was früher über Funkgeräte und Kabelverbindungen ablief, ist heute in Form von modernen Bluetooth-Intercom-Systemen angekommen, die eine kabellose, nahtlose Kommunikation zwischen Fahrern, Beifahrern und sogar ganzen Gruppen ermöglichen. Diese Entwicklung hat die Sicherheit, den Komfort und das Fahrerlebnis auf langen Touren und in der Gruppe deutlich verbessert. Doch was steckt genau hinter diesen Technologien, wie funktioniert das alles, und welche rechtlichen Aspekte sind zu beachten, wenn es um das Nachrüsten solcher Systeme geht?

 

Die Anfänge der Kommunikation auf dem Motorrad

In den frühen Tagen der Motorradsicherheit und Kommunikation setzten Fahrer auf Funkgeräte, die ähnlich wie in Autos funktionierten. Diese waren meist relativ sperrig und benötigten feste Kabelverbindungen, die den Fahrern einiges an Komfort nahmen. Zudem waren diese Geräte oft teuer und die Signalübertragung konnte je nach Umgebung gestört werden.

 

Von Funk bis Bluetooth: Die Entwicklung der Motorrad-Kommunikation

Die Entwicklung der Kommunikationssysteme für Motorräder verlief in mehreren Schritten:

  • Funkgeräte und Kabelsysteme (bis 2000er Jahre): Frühe Lösungen zur Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer oder innerhalb von Gruppen basierten auf Funkgeräten, die über Kabel mit dem Helm verbunden waren. Diese Systeme waren aber recht umständlich und boten nicht die Flexibilität moderner Lösungen.
  • Bluetooth-Systeme (ab 2000er Jahre): Der Durchbruch kam mit der Einführung von Bluetooth-Technologie für Motorradkommunikationssysteme. Bluetooth bot die Möglichkeit, Intercom-Systeme ohne Kabel zu betreiben. Diese Systeme waren nicht nur einfach zu installieren, sondern auch zuverlässig, mit einer deutlich besseren Reichweite und geringeren Störungen im Vergleich zu Funkgeräten.
  • Mesh-Kommunikation (ab 2010er Jahre): Mit der Entwicklung von Mesh-Netzwerken wurde die Kommunikation innerhalb von Gruppenfahrten noch weiter verbessert. Anstatt sich auf eine zentrale Verbindung zu verlassen, bei der alle Teilnehmer von einem Hauptgerät aus kommunizieren müssen, können Fahrer in einem Mesh-Netzwerk direkt miteinander kommunizieren – auch wenn sie nicht in direkter Reichweite zueinanderstehen.

 

Funktionsweise moderner Intercom-Systeme

Moderne Intercom-Systeme auf Motorrädern basieren hauptsächlich auf Bluetooth oder Mesh-Technologie. Diese ermöglichen es Fahrern und Beifahrern, über kurze bis mittlere Distanzen miteinander zu kommunizieren, ohne dass sie ihre Hände vom Lenker nehmen oder den Blick von der Straße abwenden müssen.

  • Bluetooth-Intercoms: Diese Geräte verbinden sich drahtlos mit Smartphones, GPS-Systemen, Musik-Playern und anderen Kommunikationsgeräten. Sie funktionieren über die Bluetooth-Technologie, die eine Reichweite von 100 bis 150 Metern (je nach System) ermöglicht und eine stabile Kommunikation über kurze bis mittlere Entfernungen gewährleistet. Bluetooth-Intercoms sind in der Regel einfach zu installieren, indem sie an den Innenpolstern des Helms befestigt und mit den Lautsprechern sowie dem Mikrofon verbunden werden.
  • Mesh-Kommunikationssysteme: Diese Systeme gehen einen Schritt weiter und ermöglichen die Kommunikation innerhalb eines gruppendynamischen Mesh-Netzwerks. Jeder Teilnehmer in der Gruppe ist mit allen anderen Fahrern direkt verbunden, sodass die Kommunikation stabil bleibt, auch wenn Fahrer die Gruppe verlassen oder die Reichweite des Systems überschreiten. Mesh-Technologie bietet deutlich größere Reichweiten und ist besonders für größere Gruppenfahrten nützlich, da sie auch bei wechselnden Distanzen und Fahrzeugpositionen funktioniert.

 

Bekannte Hersteller von Intercom-Systemen

Es gibt eine Vielzahl an Herstellern, die Intercom-Systeme für Motorradhelme anbieten. Zu den bekanntesten gehören:

  • Sena: Einer der führenden Anbieter im Bereich Bluetooth-Intercoms, bekannt für ihre qualitätvollen und innovativen Modelle wie das Sena 50S und 30K, die sowohl Bluetooth als auch Mesh-Technologie unterstützen.
  • Cardo: Mit Produkten wie dem PackTalk und dem Freecom gehört Cardo ebenfalls zu den Marktführern im Bereich der Motorradkommunikation. Die PackTalk-Modelle nutzen ebenfalls Mesh-Technologie und sind besonders für größere Gruppen geeignet.
  • Midland: Ein Anbieter von Bluetooth-Kommunikationssystemen, der sich auf einfachere Lösungen konzentriert und eine gute Preis-Leistungs-Balance bietet.
  • HJC und Schuberth: Diese beiden großen Helmmarken bieten ebenfalls integrierte Kommunikationssysteme in ihren Helmen an. Diese Systeme sind speziell auf die jeweilige Helmmodellreihe abgestimmt und ermöglichen eine besonders nahtlose Integration.

 

Bluetooth vs. HD vs. Mesh

Moderne Intercom-Systeme unterscheiden sich in erster Linie durch die verwendete Technologie: Bluetooth, HD Audio und Mesh.

  • Bluetooth: Dies ist die gängigste Technologie für Intercom-Systeme und wird in den meisten Motorradzubehörsystemen verwendet. Sie ist ideal für kleinere Gruppen und kürzere Distanzen (bis 150 Meter). Ein großer Vorteil von Bluetooth ist die niedrige Latenz und die einfache Einrichtung.
  • HD Audio: Einige der neueren Systeme bieten High-Definition Audio (HD) für kristallklare Gesprächsqualität. Diese Technologie sorgt dafür, dass der Fahrer auch bei hoher Geschwindigkeit und Windgeräuschen problemlos hören und sprechen kann.
  • Mesh: Mesh-Netzwerke bieten eine verbesserte Reichweite und Konnektivität für größere Gruppen. Jeder Fahrer im Mesh-Netzwerk ist direkt miteinander verbunden, was bei längeren Strecken oder großen Gruppen von Vorteil ist. Die Technologie ist besonders robust gegenüber Verbindungsabbrüchen und Störungen, da das Netz selbstheilend ist – wenn ein Teilnehmer die Verbindung verliert, werden die Gespräche über andere Teilnehmer weitergeführt.

 

Rechtliche Aspekte des Nachrüstens von Kommunikationssystemen

Die Nachrüstung eines Intercom-Systems in einem Motorradhelm ist grundsätzlich möglich, jedoch sind dabei einige rechtliche Aspekte zu beachten. Es ist wichtig, dass der Helm weiterhin sicher bleibt und alle relevanten Sicherheitsstandards erfüllt.

 

1. Sicherheitsstandards und Zulassung

Motorradhelme müssen gemäß der ECE 22.06-Norm (früher ECE 22.05) zugelassen sein. Diese Norm legt Anforderungen an die Sicherheit und die Schutzwirkung des Helms fest. Beim Nachrüsten eines Kommunikationssystems muss darauf geachtet werden, dass die Sicherheitszertifizierung des Helms nicht beeinträchtigt wird. Dies bedeutet, dass die Schutzfunktion des Helms nicht verändert werden darf.

  • Verlust der Schutzwirkung: Wenn das nachgerüstete System die Struktur oder Polsterung des Helms beeinflusst, könnte dies seine Fähigkeit, den Kopf bei einem Sturz zu schützen, beeinträchtigen. Dies würde den Helm möglicherweise unzulässig machen.

 

Wichtige rechtliche Regelungen (ECE 22.06)

Die neuste und aktuelle ECE 22.06-Norm regelt die Anforderungen für den sicheren Betrieb von Motorradhelmen im Straßenverkehr. Diese Norm berücksichtigt unter anderem die folgenden Punkte:

  • Helmstruktur: Nachrüstungen dürfen die strukturelle Integrität des Helms nicht verändern. Das bedeutet, dass beispielsweise Löcher für Mikrofone oder Lautsprecher nur an bestimmten, zulässigen Stellen angebracht werden dürfen.
  • Sichtfeld: Das Sichtfeld des Fahrers darf nicht durch das Kommunikationssystem eingeschränkt werden.
  • Sicherheit des Systems: Alle nachgerüsteten Teile müssen die Sicherheit des Helms und des Fahrers gewährleisten. Lautsprecher und Mikrofone sollten so positioniert werden, dass sie nicht zu Druckstellen führen und den Tragekomfort nicht beeinträchtigen.

 

2. Prüfung und Abnahme

In der Regel ist für das Nachrüsten eines Intercom-Systems keine spezielle TÜV-Abnahme erforderlich, sofern die Veränderungen am Helm keine sicherheitsrelevanten Änderungen verursachen und die Struktur des Helms nicht beeinträchtigt wird. Sollte der Helm jedoch durch das Nachrüsten verändert werden, etwa durch Bohren oder Anbringen von Halterungen, könnte es nötig sein, den Helm einer Einzelabnahme zu unterziehen.

 

Was könnte rechtlich relevant werden?

  • § 21 a StVO: Wenn durch das Nachrüsten eines Kommunikationssystems eine Veränderung am Helm vorgenommen wird, die die Sicherheit betreffen könnte.

Hier geht es um das Wording „geeignet

„Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV, früher Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, BMVI) führt in einer Erklärung zur Helmpflicht aus: ‚Geeignet sind vielmehr Schutzhelme, die eigens für das Motorradfahren hergestellt wurden und deren Bauart die besonderen Kräfte und Beschleunigungen, die auf den Kopf des Motorradfahrers während eines Sturzes einwirken, ausreichend berücksichtigen.‘ Zudem heißt es: ‚In der Regel gilt ein Schutzhelm als geeignet, wenn dieser nach der ECE Regelung Nr. 22 gebaut, geprüft, genehmigt und mit dem nach dieser Vorschrift vorgeschriebenen Genehmigungszeichen gekennzeichnet ist“

(Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO), Abschnitt „Helmpflicht“, Stand 2023)

  • § 70 StVZO – Erforderlichkeit einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE): Wenn das Intercom-System keine ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) hat, muss das System unter Umständen einer Einzelabnahme unterzogen werden.

 

3. Lautstärke und Gehörschutz

Es gibt auch gesetzliche Vorschriften hinsichtlich der Lautstärke von Intercom-Systemen. Diese sind vor allem in der StVZO geregelt, da eine zu hohe Lautstärke des Systems die Wahrnehmung von Umgebungsgeräuschen wie Sirenen oder Hupen beeinträchtigen könnte.

  • § 6 StVZO – Geräuschemissionen: Das Lautsprechersystem eines nachgerüsteten Kommunikationssystems darf die Grenzen für die Geräuschentwicklung im Helm nicht überschreiten und darf das Gehör des Fahrers nicht schädigen.

 

4. Verkehrstauglichkeit des Helms

Der Helm muss weiterhin verkehrstauglich bleiben, auch nach dem Nachrüsten eines Kommunikationssystems. Die nachgerüsteten Teile dürfen den Helm nicht in seiner Schutzwirkung beeinträchtigen. Die nachträgliche Installation von Lautsprechern oder Mikrofonen muss daher sehr vorsichtig und ohne Beeinträchtigung der Polsterung und der inneren Struktur des Helms erfolgen.

Man sieht, dass sich die Technologie der Motorrad-Kommunikationssysteme von einfachen Funkgeräten hin zu modernen Bluetooth- und Mesh-Netzwerken weiterentwickelt hat, was den Fahrern und Gruppenfahrern eine reibungslose Kommunikation ermöglicht. 

Beim Nachrüsten solcher Systeme an Helmen ist jedoch darauf zu achten, dass der Helm seine Schutzfunktion nicht verliert und alle Sicherheitsstandards weiterhin erfüllt. Die relevanten rechtlichen Vorschriften, wie die ECE 22.06-Norm und die StVZO, müssen beachtet werden, um sicherzustellen, dass der Helm auch nach der Nachrüstung verkehrstauglich bleibt.

 

Worauf muss man bei der Nachrüstung von Intercom-Systemen bei MIPS-Helmen achten?

MIPS? Okay, kurz erklärt!

MIPS steht für Multi-Directional Impact Protection System und ist eine Sicherheits-Technologie, die seinen Ursprung in der Fahrradsicherheit hatte und dann nach und nach auch in die Motorradhelm-Industrie eingeführt wurde.

Der Grund: Um den Schutz vor rotierenden Bewegungen bei einem Sturz zu erhöhen. 

Bei MIPS handelt es sich also um ein zusätzliches Schutzsystem, das hilft, rotierende Bewegungen des Kopfes bei einem Schrägaufprall zu reduzieren.

Bei einem normalen Sturz, bei dem der Helm mit einer schrägen Kraft auf den Boden trifft, können Drehbewegungen entstehen, die zu schweren Verletzungen führen können (z. B. Gehirnerschütterungen). Das MIPS-System besteht aus einer gleitenden Schicht, die zwischen der Außenschale des Helms und der Innenschicht (Polsterung) eingebaut ist. Diese Schicht kann sich leicht bewegen, um die Drehbewegungen des Kopfes abzufangen und die Kräfte besser zu verteilen. Dadurch wird das Risiko von Schädelhirnverletzungen bei schrägen Aufprällen verringert.

MIPS hilft also, die Sicherheit bei einem seitlichen Aufprall zu erhöhen, indem es die Rotationskräfte absorbiert, die durch schräg auf den Helm einwirkende Kräfte entstehen.

Wie funktioniert MIPS?

Kann man ein Intercom-System auch in einen Helm mit MIPS verbauen?

Wichtig dabei ist, dass:

  1. Veränderung der Helminnenschale und Polsterung:
    • Bei einem MIPS-Helm ist es besonders wichtig, dass die Polsterung und die Schale nicht verändert oder beeinträchtigt werden. Das MIPS-System funktioniert, indem es zwischen der Außenschale des Helms und der Innenpolsterung eine gleitende Schicht integriert, die im Falle eines Schrägaufpralls Bewegung zulässt.
    • Wenn Lautsprecher oder Mikrofone in den Helm eingebaut werden, darf die Polsterung nicht entfernt oder die Struktur des Innenlebens des Helms nicht verändert werden, da dies die Funktion des MIPS-Systems beeinträchtigen könnte. Die MIPS-Schicht muss weiterhin in der Lage sein, sich unabhängig von der Außenschale zu bewegen, um ihren Schutzmechanismus zu erfüllen.
       
  2. Lautsprecherpositionierung:
    • Lautsprecher, Mikrofone oder andere Kommunikationskomponenten sollten so platziert werden, dass sie den MIPS-Mechanismus nicht blockieren. Besonders im Bereich der Polsterung und des Kopfbereichs muss darauf geachtet werden, dass die Geräte nicht den Bewegungsspielraum der MIPS-Schicht beeinträchtigen.
    • Die Lautsprecher sollten tief genug im Inneren des Helms eingebaut werden, um keine Druckstellen zu erzeugen, aber gleichzeitig auch nicht so positioniert, dass sie die Bewegungsfreiheit der MIPS-Komponenten stören.
       
  3. Helminnenschale und MIPS-Integration:
    • Bei vielen MIPS-Helmen ist das MIPS-System direkt in die Polsterung oder die Innenschale integriert, was bedeutet, dass die nachträgliche Installation eines Kommunikationssystems möglicherweise die Position oder Struktur des MIPS-Systems beeinträchtigen könnte. Wenn ein Intercom-System nachgerüstet wird, sollte darauf geachtet werden, dass es nicht mit dem beweglichen inneren Teil des MIPS-Systems in Konflikt steht.
    • Druckstellen und Verformungen: Vermeide es, Teile des Kommunikationssystems an Stellen zu montieren, die durch den MIPS-Schutzmechanismus Bewegungen zulassen oder den Helm in seiner Funktion als Schutzschicht für den Kopf verändern könnten.
       
  4. Einhaltung der Sicherheitsnormen (ECE 22.06):
    • Wie bei allen Helmen muss auch ein MIPS-Helm nach der ECE 22.06-Norm zertifiziert sein. Beim Nachrüsten eines Kommunikationssystems muss gewährleistet sein, dass der Helm weiterhin alle Anforderungen dieser Norm erfüllt. Veränderungen am Helm dürfen keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheitsfunktionen, insbesondere den MIPS-Schutz, haben.
       
  5. Zusätzliche Empfehlungen:
    • Es wird empfohlen, bei MIPS-Helmen ein integriertes Kommunikationssystem zu verwenden, das speziell für das Modell entwickelt wurde. Einige Hersteller bieten Modelle an, bei denen die Intercom-Systeme bereits so entwickelt wurden, dass sie die MIPS-Funktionalität nicht beeinträchtigen. Bei diesen Lösungen wird die Technologie direkt in den Helm integriert, was eine bessere Kompatibilität und weniger Installationsaufwand bedeuten.

 

Wichtig daher bei einem Helm mit MIPS

  • Es ist darauf zu achten, dass die Installation des Intercom-Systems die MIPS-Technologie nicht beeinträchtigt.
  • Es müssen unbedingt Veränderungen an der Polsterung oder der inneren Struktur des Helms vermieden werden, um die Schutzwirkung des MIPS-Systems zu erhalten.
  • Am besten ist Helm-Intercom-Systeme zu verwenden, die speziell für MIPS-Helme entwickelt wurden.
  • Unbedingt sicherstellen, dass der Helm weiterhin den ECE 22.06-Vorschriften entspricht, auch nach der Nachrüstung des Kommunikationssystems.

Die Nachrüstung eines Intercom-Systems in einem MIPS-Helm ist grundsätzlich möglich, aber es ist umso wichtiger, dass der Helm seine Sicherheitsfunktion und den Mehrwert des MIPS-Systems auch nach der Installation beibehält.

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